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Reisebericht über den Wanderausflug in das Fichtelgebirge

Wanderausflug ins Fichtelgebirge 15.-17.8.2014

 

Der diesjährige Wochenendausflug am 15.-17.08.14 der Damengymnastik des SV Brachttal führte uns in das Fichtelgebirge.Nachdem alle Teilnehmerinnen aus den Ortsteilen vom Busunternehmen SUSEN eingesammelt waren, fuhren wir los in Richtung Autobahn.

Nach etwa zwei Stunden war unsere erste Rast, bei der wir wieder unser obligatorisches reichhaltiges Frühstück bei Sonnenschein einnehmen konnten.

 

Nach einer wettermäßig abwechslungsreichen Fahrt kamen wir in unserem Hotel in Mitterteich an, wo wir unsere schönen Doppelzimmer beziehen konnten. Nachdem wir am späten Nachmittag eine gute Mahlzeit eingenommen hatten, fuhren wir, ausgestattet mit warmer Decke, warmen Jacken und Schuhen, zur ältesten Naturbühne Deutschlands, der Luisenburg.

 

Leider hatten wir bei Ankunft etwas Regen und hofften, dass dieser bis zu Beginn der Vorstellung der Operette „Die Zirkusprinzessin“ wieder aufhört. Leider war dem nicht so und es regenete mehr oder weniger weiter. Wir Zuschauer waren zwar unter dem großen Zeltdach trocken, aber die Schauspieler waren leider der Witterung ausgesetzt. Trotz allem erlebten wir eine hervorragende Vorstellung und der große Applaus entschädigte die Künstler für das widrige Wetter.

 

Am nächsten Tag begann unsere Wanderung um 10 Uhr am Eingang des bürgerlichen Landschaftsgarten Felsenlabyrinth Luisenburg. Es ist das größte „Granitsteinmeer“  in Europa. Dort ging es über Stock und Stein, vorbei an wuchtigen Felsen, durch enge Durchlässe zwischen zwei riesigen Steinbrocken und hinauf über hohe Natursteinstufen. Unsere Führerinnen erklärten uns dabei vieles über die Entstehung dieser Felsformationen. Am obersten Punkt des Labyrinths zweigten wir ab zu unserem Wanderziel, der Kösseine. Dort, im höchst bewohnten Unterkunftshaus des Fichtelgebirges, haben wir eine deftige Brotzeit gemacht und uns von den Strapazen des anspruchsvollen Aufstiegs wieder erholen können. Der Abstieg war dann wesentlich entspannter.

 

Wieder angekommen in unserem Hotel hatten wir wenig Zeit zum Relexen, denn es wartete schon das nächste highlight auf uns. Der „Petersklausen-Express“, eine kleine Bimmelbahn. Bei der Rundfahrt bekamen wir einen kleinen Einblick von der schönen Umgebung und wir fuhren in das schönste Dorf der Oberpfalz, nach Großenstertz. Die Blumenpracht, die wir dort zu sehen bekamen, war eine Wucht. Die Frauen, die ihre Höfe so geschmückt haben, brauchen etwa drei Stunden jeden Tag um diese Pracht zu pflegen, erzählte uns der lustige Lokführer. Die Rundfahrt endete wieder an der Petersklause, wo wir den erlebnisreichen Tag bei einem guten Abendessen ausklingen ließen.

 

Am Sonntag, unserem letzten Tag, besichtigten wir das Kommunbrauhaus von Mitterteich. Dort wird in alter Tradition das „Zoigl-Bier“ gebraut. Diese Spezialität gibt es nur dort in der nördlichen Oberpfalz und wird nur in relativ kleinen Mengen von ein paar einzelnen Familien gebraut. Diese Führung war auch sehr interessant und zeigte uns, wie aufwändig und doch mit viel Herzblut diese Tradition am Leben erhalten wird. Nach einer kleinen Brotzeit mit Weißwürsten, Breze und natürlich Zoigelbier, fuhren wir mit bester Laune wieder Richtung Heimat.

 

Dieses Wochenende war für uns alle, trotz des wechselhaften Wetters, wieder ein schönes Erlebnis, das wir durch viele schöne Fotos dokumentiert haben und wir können uns noch lange an diese schönen Tage erfreuen.

 

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Gedicht zum 3-Tagesausflug in das Fichtelgebirge

Ach, ihr Lieben, lasst euch sagen,

was sich im Fichtelgebirge hat zugetragen.

Der 1. Tag fing schon gut an

mit Frühstück auf der Autobahn.

Dank Wettergott, oh Wonne,

schien zum rechten Zeitpunkt immer die Sonne.

Saßen wir im Bus oder auf der Hütt'n,

konnt's regnen oder schütten,

ansonsten herrlichster Sonnenschein,

denn wir sind ja alle liebe Engelein.

Die Zirkusprinzessin auf der Luisenburg - ein Ohrenschmaus,

danach in geselliger Runde noch einen Absacker im Haus.

Zimmer und Service waren 3 Sterne wert,

der Rotwein uns die nötige Bettschwere beschert.

 

Im Felsenlabyrinth am 2. Tag wurde es steinig,

am Ende der Tour waren sich alle einig:

schön - eng - steil und schmal -

absolut sehenswert allemal.

Und nun frage ich somit:

Woraus besteht nun der Granit?

Feldspat, Quarz und Glimmer,

das vergess ich nimmer.

Am Abend in der Bimmelbahn

konnten wir viel über die Umgebung erfahr'n

Der Lokführer bescherte uns schöne Aus- und Einblicke,

vor allem für das Auge wundervolle "blumige" Eindrücke.

Nach dem Gaumenschmaus wurde gesungen und gelacht,

das hat uns allen Spaß gemacht.

Auf dem Rückweg mit der Bahn

lernten wir das Kreisel fahr'n.

Mit Gejohle und Radau

ging's zurück in den Hotel-Anbau.

Lustig und heiter

ging es dort weiter.

Spät in der Früh sind wir zu Bett gegangen,

am nächsten Morgen haben wir beim Frühstück gehangen.

Der Besuch im Bauhaus hat uns wieder geweckt,

das Zoiglbier und die Jause haben prima geschmeckt.

 

LIEBE BEATE, WIR DANKEN DIR!